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3018 - Ausgleich von Bergsenkungen Sicherstellung der Stromführung zwischen Rhein-km 794,9-796,2, rechtes Ufer, Ortschaft Walsum sowie zwischen Rhein-km 802,7-803,6, linkes Ufer, Ortschaft Eversael

Arbeitsbeginn: 03-09-2007
Abnahme: 31-10-2007
Ort: Eversael
Auftraggeber: WSA-Duisburg-Rhein
PDF download: 3018everseal.pdf

Die Maßnahme umfasst unter anderem die nachfolgenden Arbeiten:
• Liefern und Einbau von 18.150 to LD-Schlacke CP 45/125.
• Liefern und Einbau von 5.925 to Kies 16/64mm.
• Liefern und Einbau von 7.050 to Wasserbausteinen LMB 10/60.
• Anheben von 9 Radarbaken.

Allgemein
Durch den Abbau von Steinkohle ist es zu Bergsenkungen im Bereich des Rheinstroms gekommen. So sind mit unterschiedlicher Intensität Stromsohle, Ufer und Vorländer abgesunken. Die hieraus resultierenden Auswirkungen auf Strom, Niedrigwasserspiegel und Geschiebetrieb mit den damit verbundenen Konsequenzen für die gewerbliche Schifffahrt machen diese Baumaßnahme erforderlich. Es handelt sich in erster Linie um die Wiederherstellung der Stromführung im Mittelwasserbereich durch die Instandsetzung und Anpassung des Ufers sowie der Buhnen unter Berücksichtigung der bereits eingetretenen sowie der prognostizierten Senkungen.

Bauwerk
Bereich 1 – Rhein-km 795; Dieses aus Waschbergematerial bestehende Ufer ist stark angegriffen. Geplant ist eine Anpassung der Uferlinie an die Höhe AMW90+0,40m. Das Ufer soll mit Wasserbausteine aus LD-Schlacke CP 45/125 hergestellt werden (Böschungsneigung beträgt 1:5). Aus Gründen des Naturschutzes muss das neu hergestellte Ufer mit einer Kiesschicht (20cm) abgedeckt werden. In das Ufer soll der Mündung eines Grabens (Ein- und Auslauf) aufgenommen werden.
Bereich 2 – Rhein-km 803; In diesem Bereich sollen 6 Buhnen angepasst werden. Dies erfolgt mit Wasserbausteine LMB 10/60. Anpassung an das Regelprofil (Erhöhung bis zu 80cm). Die sich auf der Buhnen befindende Radarbaken (Fundament und Aufstand) müssen angehoben und ausgerichtet werden an das neue Buhnen Profil.
Das Steinmaterial wird mittels Transportschiffe antransportiert und mit einem Kranschiff (Schwimmbagger) entladen. Trotz den großen Reichweiten des Seilbaggers waren nicht alle Einbaustellen erreichbar für unseres Kranschiff und haben wir das Material mit einem Langarm-Landbagger umgeschlagen zur Einbaustelle. Den Hydraulikbagger müssten wir mittels eines Pontons zur Baustelle bringen (auch von Buhne zur Buhne). Das Kranschiff führte die Entladung der Binnenschiffen durch und der Hydraulik Bagger hat die End-Profilierung durchgeführt.

Geräte-Einsatz:
• Schwimmbagger „Feronia“
• Ponton „Herik 22“
• Hydraulik Bagger

3018 - Ausgleich von Bergsenkungen Sicherstellung der Stromführung zwischen Rhein-km 794,9-796,2, rechtes Ufer, Ortschaft Walsum sowie zwischen Rhein-km 802,7-803,6, linkes Ufer, Ortschaft Eversael Van den Herik Van den Herik Van den Herik Van den Herik Van den Herik