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3020 - 4. Lieferung und Verklappung von Geschiebeersatzmaterial in den Rhein bei Wallersheim (zwischen Rhein-km 593,000 und 596,400)

Arbeitsbeginn: 22-10-2007
Abnahme: 19-03-2008
Ort: Wallersheim
Auftraggeber: WSA-Bingen
PDF download: 3020wallersheim.pdf

Die Maßnahme umfasst unter anderem die nachfolgenden Arbeiten:
• Lieferung und Verklappung von ca. 35.000 m3 Mineralgemisch - Körnung 4/100mm.
• Verladung bei Rhein-km 535,4 und Verklappung bei Rhein-km 593,0 bis 596,4.

Allgemein
Für die Wiederherstellung des Sohlengleichgewichtes ist bei Wallersheim, zwischen Rhein-km 593,000 und Rhein-km 596,400 eine Zugabe von Geschiebeersatzmaterial im Jahr 2007 vorgesehen.
Eine Geschiebezugabe wird erforderlich, um einer Verschärfung des Geschiebedefizites und den damit verbundene Erosionstendenzen in der Gebirgsstrecke und in der daran anschließende Stromstrecken entgegenzuwirken.
In der Gebirgsstrecke im Bereich Koblenz soll deshalb an vorgegebener Stelle ein geeignetes Mineralgemisch durch Verklappung dem Strom zugeführt werden.

Bauwerk
Im Herbst 2007 und Frühjahr 2008 sollten wir eine gleichmäßige Zugabe von Geschiebeersatzmaterial durchführen. Die Zugabe der 35.000 m3 hat über einen Zeitraum von max. 5 Monaten zu erfolgen. Damit der Rhein nicht lokal überlastet wird und um dem Fluss die Möglichkeit zu geben, einen Transportteppich aufbauen zu können, ist die Zugabemenge gleichmäßig über den Zeitraum zu verteilen.
Die maximale Monatsmenge beträgt 8.000 m3 wobei die Tagesmenge auf max. 500 m3 festgelegt ist. Das Zugabegebiet ist in 3 Verklappstellen auf geteilt worden und in wechselweise bedient worden. Das Einbringen des Gesteinsmaterials dürfte nur mit Klappschuten während der Bergfahrt erfolgen.
Das zuzugebende Geschiebeersatzmaterial und das vorhandene Sohlenmaterial sollen sich in ihrem hydraulischen und morphodynamischen Verhalten entsprechen. An der Abriebfestigkeit des Geschiebezugabematerials werden hohe Anforderungen gestellt.
Die Herstellung des Geschiebematerials und Beladung unserer Klappschute „Prins 3“ erfolgt durch unseren Arge-Partner, die Firma W. De Beijer (Trechtingshausen – Rhein-km 535)
Zur Durchführung der Arbeiten haben wir unsere selbstfahrende Klappschute „Prins 3“ eingesetzt. Das Verhältnis von der Ladekapazität und der Fahrentfernung (Lade- bis Verklappstelle) war für den Prins 3 ausgezeichnet. Ebenso war die flächenhafte Verklappung, durch die 28 Bodentüren, worüber der „Prins 3“ verfügt, kein Problem.

Geräte-Einsatz:
• Selbstfahrende Klappschute „Prins 3“

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