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3023 - Rückbau Roßhöft - Hamburg

Arbeitsbeginn: 01-05-2008
Abnahme: 13-03-2009
Ort: Hamburg
Auftraggeber: ARGE Roßhöft (Firma Eggers / Colcrete von Essen)
PDF download: 3023rosshoft.pdf

Die Maßnahme umfasst unter anderem die nachfolgenden Arbeiten:
• Abbruch 375 m Kaimauer.
• Ziehen/Bergen Stahlspundwand 330 m.
• Ziehen/Bergen von ca. 1.800 Stck Gründungspfählen aller Art (Holz-,Beton-, Stahlbeton-, Ramm- und Bohrpfählen).
• Baggern von 117.000m3 Boden (Schlick, Weichboden, Sand).
• Verfüllen eines Hafenbeckens (Schlick und Weichboden unterhalb
MThw, Sand oberhalb MThw).
• Herstellen von Deckwerk (MHS) mit Verklammerung (6.200 m2).
• Arbeiten in Tidebereich.

Allgemein
Im Kontext mit dem Bau des 5. Liegeplatz nördlich des Hackmannkais (westliche Seite Rosshafen) ist zur Gewährleistung der Schiffbarkeit eine Verbreiterung des östlich gelegenen Fahrwassers um ca. 50 m nach Süden erforderlich. Diese Verbreiterung des Fahrwassers ist an der nördlichen Spitze der Kaizunge Roßhöft zwangsweise mit einer Rückverlegung (ca. 100 m) der dort vorhandenen Ufer (Kaimauern) verbunden. Nach Rückbau der Kaimauern und Abtrag der Erdmassen wird die umgestaltete Kaizungenspitze als Böschung ausgebildet, wobei die westliche Kaimauer am Roßhöft verkürzt und angepasst an die herzustellende Böschungsgeometrie ertüchtigt wird. Die Aushubböden sollen zur Verfüllung des Kohlenschiffhafens verwendet werden.

Bauwerk
Die Arbeiten sind in 2 ARGE aufgeteilt. Die Hauptarge Eggers / Colcrete von Essen (trennschnitt: Abbruch oberhalb -1,00NN durch Eggers. Rückbau unterhalb -1,00NN Colcrete von Essen) Die Firma Colcrete hat sich entschieden um seine Aufgaben gemeinsam mit Van den Herik GmbH durchzuführen.
Für das Durchführen der Arbeiten wird eine große Flexibilität der Baufirma verlangt, weil alle Arbeiten tidebedingt waren. Und auch von der Reihen-folge war ein mehrfaltiges Umstellen der Arbeiten und Geräte notwendig. Der Aushub von der Wasserseite aus stellt (unter dem besonderen Erschwernis des Rückbaus der zahlreichen Holzpfähle der Kaimauergründung) über das sonst übliche Maß weit hinausgehende Anforderungen an der AN Ändere zu beachtenden Randbedingungen wären: Elbwasserstände, Kampfmittelverdacht, Bodenverunreinigungen, Standsicherheit der Spundwände und Kaimauern bei Abbruch.

Geräte-Einsatz:
• Stelzenbagger
• Kranschiffe (Van den Herik)
• Arbeitsponton
• Schlepper mit (Klapp-) Schuten
• Peilboot
• Verschiedene Hydraulik Bagger

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