3026 - Sicherung der Gasdüker, Rhein-km 713+130 l.Ufer (Dormagen) Rhein-km 693+712 l.Ufer (Köln)
| Arbeitsbeginn: | 08-05-2008 |
| Abnahme: | 09-06-2008 |
| Ort: | Dormagen , Köln |
| Auftraggeber: | E.ON Ruhrgas AG |
| PDF download: | 3026gasduker.pdf |
Die Maßnahme umfasst unter anderem die nachfolgenden Arbeiten:
km 713 – Kolkverfüllung zum Abdecken eines Gas-Dükers.
• Liefern und Einbau von 8.750 to Wasserbausteinen CP 63/180.
• Liefern und Einbau von 1.000 to Wasserbausteinen LMB 10/60.
• Vermessung / Peilung.
km 693 – Buhnenbau zur Sicherung eines Gas-Dükers.
• Liefern und Einbau von 1.750 to Wasserbausteinen CP 45/125.
• Liefern und Einbau von 2.20 to Wasserbausteinen LMB 10/60.
• Vermessung / Peilung.
Allgemein
Die geforderte Mindestüberdeckung von 2,50 m ist bei den vorhandenen Gasdükern am Rhein km 713+130 und km 693+712 nicht mehr gegeben. Durch großflächigen Materialabtrag und Umlagerungen ist die Überdeckung auf 0,90m reduziert. Ziel des Vorhabens ist die Gewährleistung einer dauerhaften Sicherung der Überdeckungshöhe von 2,50 m. Bei Düker 693+712 ist gleichzeitig eine Sicherung gegen Schiffsstoß vorzusehen.
Bauwerk
Bereich 1 – Rhein-km 713; Für den bestehenden Kolk als Schadstelle am linken Rheinufer wird die vollständige Verfüllung mit Wasserbausteinen als Sanierungsvariante vorgesehen. Gleichzeitig werden die Uferböschung und der Böschungsfuß mit einer Steinschüttung vor direktem Wasserangriff und Erosion geschützt.
Bereich 2 – Rhein-km 693; Um die Überdeckung des Dükers wieder zu gewährleisten, wird die Errichtung einer Buhne in Kombination mit einer Sohlsicherung als Löschung angesehen. Der grundsätzliche Aufbau der Buhne erfolgt in Anlehnung an das Regelprofil der Buhnen des WSA‘s.
Das Steinmaterial wird mittels Transportschiffe antransportiert und mit einem Kranschiff (Schwimmbagger) entladen. Trotz den großen Reichweiten des Seilbaggers war in Bereich der Buhnen die Einbaustelle nicht komplett von Wasser aus erreichbar und haben wir das Material mit einem Landbagger eingebaut.
Den Kolkverbau konnte durch das Kranschiff alleine durchgeführt werden. Wegen Schifffahrtsbedingungen könnte in beiden Baubereichen das Steinmaterial nicht direkt vom Transportschiff aus eingebaut werden aber müsste dass Kranschiff die Steinen umladen.
Zum Ausbessern der Geräteauslastung haben wir verschiedene malen von Arbeitsbereich gewechselt.
Geräte-Einsatz:
• Schwimmbagger „Tertio“
• Hydraulik Bagger
• Peilboot „Ping Win“
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