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3033 - Aufbau eines digitalen Geländemodells Niederrhein (DGM-W Niederrhein), Teilauftrag 2: Gewässervermessung Los 3 + Los 4

Arbeitsbeginn: 23-11-2009
Abnahme: 07-01-2011
Ort: Rhein von Düsseldorf bis Lobith
Auftraggeber: WSA-Duisburg-Rhein
PDF download: 3033vermessung.pdf

Die Maßnahme umfasst unter anderem die nachfolgenden Arbeiten:
• Los 3 – Rhein km 754,0 – 811,0
• Los 4 – Rhein km 810,5 – 867,5
• Vermessung des Hauptstroms
• Vermessung der Flachwasserzonen (Uferbereiche)

Allgemein
Die Vermessungsmaßnahme dient zur Erfassung des Gewässerbetts und der Uferbereiche mit Flächenmesssystemen.
Zur Unterstützung der Aufgaben der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung nach WaStrG soll die Geometrie von Teilen der Bundeswasserstraßen (Unterwassertopographie, Ufernähe Bereiche) großräumig vermessen werden.
Aus der Sicht der Gewässermorphologie ist die Erfassung der Veränderungen des Gewässerbetts unverzichtbare Voraussetzung. Je präziser die Veränderungen der Gewässersohle langfristig durch flächenhafte Gewässervermessungen dokumentiert werden, um so fundierter können bestehende Trends und Prognosen für die morphologische Entwicklungen abgeleitet werden. Mit den Ergebnissen der Gewässervermessung werden Maßnahmen zur Sohlstabilisierung mit Geschiebezugaben bemessen und ausgeführt.
Für die Aufgabe Verkehrssicherung bieten flächenhafte Sohlaufnahmen ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit und Informationsgehalt.

Das Vermessen
Zum Vermessen haben wir mehrere Vermessungsschiffe Eingesetzt. Erstmals in beiden Bereichen (Lose 3 und 4) je ein etwas größeres Peilschiff (die Stentor und Hanne) die die größeren Flachen (Fahrrinne bis Uferbereich) peilen, nachher haben wir mit kleinerem (trailerbarem) Peilboot die Rand- / Uferbereichen gepeilt, wobei wir weitest möglich in die Buhnenfelder hineingefahren sind.
Weil die Peilungen / Messungen stark vom Rheinwasserstand abhängig waren, sind die Einsatzkampagnen immer kurzfristig geplant worden. Teilweise hatten wir 1 Peilschiff im Vermessungsgebiet auf Stand-By liegen und konnten schnell auf die herrschenden Wasserstände reagieren.
Die täglichen Kontrollen und die Datenerfassung sind an Bord der Schiffen durchgeführt, die Endausarbeitung und das Herstellen des Gelände Models hat im Büro stattgefunden.

Geräte-Einsatz während der Vermessung:
• Peilboot „Stentor“
• Peilboot „Hanne“
• Peilboot „Pingwin“
• Peilboot „Fisch“

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