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3038 - Grundinstandsetzung Buhnengruppe Rhein-km 782,590 - 783,930 l. Ufer

Arbeitsbeginn: 11-10-2010
Abnahme: 03-12-2010
Ort: Duisburg-Homberg
Auftraggeber: WSA-Duisburg-Rhein
PDF download: 3038homberg-1.pdf

Die Maßnahme umfasst unter anderem die nachfolgenden Arbeiten:
• Profilieren von 13 Buhnen.
• 7 Radarbaken anheben und ausrichten.
• 1.080 to Wasserbausteine LMB 10/60 liefern und einbauen
• 2.000 m2 Sohle an den Buhnen entlang freilegen und WBS aussortieren.

Allgemein
Das WSA-Duisburg-Rhein, setzt mit dieser Maßnahme an der Bundeswasserstraße Rhein zwischen Rheinkilometer 782,590 bis 783,930, linkes Ufer, 13 Buhnen in Stand. Buhnen sind dammartige Regelungsbauwerke, die vom Ufer aus in den Fluss vorgebaut werden.
Die Buhnengruppe bedarf der Grundinstandsetzung. Vor allem die Buhnenköpfe sind stark in Mitleidenschaft gezogen, sie weisen nicht das geforderte 1:5 Neigungsverhältnis auf. Die Buhnenkörper entsprechen ebenfalls nicht mehr dem Regelprofil und die Buhnenkronen sind aus Grund der starken Belastungen nicht mehr klar zu definieren. In Teilbereichen sind die Seiten der Buhnenkörper abgerutscht.

Zur Instandsetzung der 13 Buhnen, werden ca. 1.080 to Wasserbausteinen LMB 10/60 benötigt. Weiterhin sollen die abgerutschten Wasserbausteinen wieder vorgefunden werden und zur Profilierung der Buhnen weiter verwendet.

Weiterhin sollen 7 Radarbaken (einschl. Fundamente) angehoben werden.

Der Buhnenbau
Die neu zu liefernden Wasserbausteinen sind mittels eines Transportschiffs auf der Baustelle angeliefert worden. Das Kranschiff hat die Steine entladen und verteilt über die 13 Buhnen. Mittels Vermessung sind die benötigten Mengen pro Buhne festgestellt worden. Das Kranschiff hat die ermittelte Steinmenge am Kopf der Buhnen zwischengelagert. Ein Hydraulikbagger mit langem Ausleger legt die Seitenbereichen der Buhnen frei. Sand und Kies werden seitlich gelagert, vorgefundene Wasserbausteine werden in das wiederherzustellende Profil eingebaut. Die endgültige Profilierung der Buhnen-Körper macht der Hydraulikbagger von Kopf in Richtung Wurzelend, wobei er die Steine aus dem Zwischenlager verwendet, beziehungsweise in Richtung Land umsetzt. Nach Abnahme der neu hergestellten Körper werden die seitlich gelagerten Bodenmassen wieder an gedeckt.

Geräte-Einsatz während der Arbeiten:
• Kranschiff „Theodorus“
• Hydraulikbagger

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