Geschichte
Die Wurzeln des Unternehmens liegen in Sliedrecht/Niederlande. Im 2. Weltkrieg sind große Teile des Rotterdamer Hafens zerstört worden. Für den Wiederaufbau mussten viele Kaimauern und Uferbereiche wieder instandgesetzt werden. Daran hat Jan Hendrik van den Herik als Steinsetzer mitgearbeitet. Im Jahr 1945 beschloss er sich selbstständig zu machen und mehrere Steinsetzer schlossen sich ihm an. Die offizielle Anmeldung seiner Firma fand an einem Tag statt, an dem er sowieso nicht zur Arbeit gehen konnte: am 11. April 1946, dem Tag, an dem seine Tochter Anneke zur Welt kam.
Die Tätigkeiten des Unternehmens wurden mit Flecht-, Sink- und Schüttarbeiten erweitert. Dazu wurden Spezialschiffe angeschafft.
1971 ist Jan Hendrik van den Herik aus Gesundheitsgründen ausgeschieden. Danach haben sein Sohn und sein Schwiegersohn den Betrieb fortgesetzt. Van den Herik wurde zu einem bedeutenden Unternehmen im Wasserbau ausgebaut. Nicht nur der größte Teil der großen Flüsse in den Niederlanden wurde von Van den Herik unterhalten, sondern die Tätigkeiten wurden auch mit Baggerarbeiten erweitert. 1991 verließ der Sohn des Gründers die Firma und der Schwiegersohn, Arie Struijk, leitete diese als einziger Gesellschafter weiter. Innovation wurde sehr wichtig und das Unternehmen trat mit vielen Neuentwicklungen hervor, wie dem Geocontainer, dem Schneckensaugbagger, Trennanlagen für kontaminiertes Baggergut und die Verwendung von Wasserstrahlgeräten, um Baggergut zu bewegen.
Nach der Übernahme der Baggerfirma Prins in Sliedrecht (dem ältesten Baggeruntebetrieb der Niederlande) zog das Unternehmen um und zwar in ein sehr schönes Geschäftsgebäude am Industrieweg in Sliedrecht. Um sich geschäftlich zu erweitern und um in einer Zeit, in der immer mehr Arbeitsbereiche in einem Projekt gebündelt wurden, weiterhin als Hauptunternehmer tätig sein zu können, wurde die Firma Schouls in Leiden und die Straßenbaufirma Jaartsveld übernommen. Damit brachte Van den Herik die Gewerbezweige Straßenbau sowie Betonbau und Wasserbau unter ein Dach. Obendrein erwarb das Unternehmen damit Beteiligungen an Asphaltmischanlagen. Schließlich wurde der Geschäftszweig Kampfmittelbeseitigung hinzugefügt und eine Beteiligung an einem mittleren Ingenieur- und Beratungsbüro erworben.
Des Weiteren wurde das Unternehmen durch Internationalisierung und das Anbieten eines größeren Dienstleistungspakets weiter ausgebaut. Man war nicht mehr nur ausführend tätig, sondern das Büro für Planung und Materialbeschaffung wurde erheblich erweitert, so dass Gesamtlösungen von der Idee bis zur Realisierung selbstständig durchgeführt werden konnten.
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